Marketing-Begriffe schnell erklärt: D

Im Marketingbereich werden oft Anglizismen, Abkürzungen und Begriffe verwendet, die nicht immer selbsterklärend sind. In dieser Artikelserie möchte ich Licht ins Dunkel bringen und ausgewählte Marketing-Begriffe kurz erklären. In diesem Beitrag dreht es sich um Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben D.

Vorangegangene Artikel habe ich bereits häufig nachgefragten Begriffen mit den Buchstaben A, B und C gewidmet.

In diesem Beitrag erkläre ich ausgewählte Begriffe mit dem Buchstaben D:

 

Dashboard

Dashboard kann mit “Armaturenbrett” übersetzt werden. Im Marketing ist damit eine übersichtliche, meist auch grafisch aufbereitete, Zusammenfassung wichtiger Auswertungen, Kennziffern und Entwicklungen gemeint. Dashboards sind insbesondere im Online-Marketing und den dort zur Verfügung stehenden Tools verbreitet.

Data Envelopment Analysis (DEA)

Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine nicht parametrische Methode der Effizienzmessung im Marketing.

Data Mining

Data Mining (wörtlich übersetzt „Daten-Bergbau“, „Datenbankauswertung“) beschreibt das systematische Auswerten und Analysieren größerer Datenmengen. Ziel ist es, bestimmte Muster, Trends und Auffälligkeiten zu erkennen. Im Marketing ist Data Mining insbesondere in der Analyse von Kaufverhalten interessant.

Database Marketing

Database heißt übersetzt “Datenbank” – wir sprechen also von „Datenbankmarketing“. Dahinter verbirgt sich die Nutzung eigens angelegter, sauber gepflegter und aktueller Kundendaten eines Unternehmens zu Marketingzwecken. Voraussetzung ist natürlich eine Kunden-Datenbank, die spezifische Informationen zu den Kunden enthält.

Deadline

Eine Deadline ist ein “Abgabetermin”, „Einsendeschluss“ oder auch ein “Anmeldeschluss“, der im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auch als Anzeigenschluss bzw. Redaktionsschluss verstanden wird.

Decision Maker

Decision Maker sind “Entscheider” bzw. „Entscheidungsträger“ innerhalb eines Unternehmens und bilden damit eine exklusive Zielgruppe für das Marketing.

Deep-Link

Ein Deep-Link (deep = „tief“) beschreibt einen Link, der nicht einfach nur auf die Startseite eines Webauftrittes verweist, sondern zu einer bestimmten Unterseite eines Web-Angebotes führt. Das kann eine bestimmte Rubrik, Kategorie oder auch ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Information sein. Deep-Links führen den Nutzer schnell und ohne Umwege zu seinem Ziel.

Demand Generation

Übersetzt bedeutet Demand Generation so viel wie “Bedarfsgenerierung” und beschreibt Marketing-Programme, die das Ziel haben das Bewusstsein und Interesse an den eigenen Produkten und Dienstleistungen zu steigern.

Desk Research

Übersetzt bedeutet Desk Research “Schreibtischforschung” bzw. „Sekundärforschung“ und ist ein Begriff der Marktforschung. Im Gegensatz zur Primärforschung werden beim Desk Research Informationen aus bereits vorhandenem Datenmaterial gewonnen (z. B. Internetrecherche). Eine eigene Erhebung findet beim Desk Research nicht statt.

Dialogmarketing

Dialogmarketing ist eine Form des Direktmarketings. Wie der Name bereits verrät steht bei dieser Werbeform der Dialog des Unternehmens mit dem Kunden im Vordergrund. Instrumente des Dialogmarketings sind vorwiegend telefonische, schriftliche oder elektronische, direkte Kontakte.

Digital Natives

Der „Digital Native“ bzw. „digitale Eingeborene“ ist derjenige, der mit dem Internet groß geworden ist. Digital Natives beschreibt demnach eine bestimmte Zielgruppe, die sich anhand ihrer Mediennutzung unterscheiden lässt.

Direct Mailing

Direct Mailings sind ein Kommunikationsmittel des Direktmarketings. In Form einer Briefwerbeaktion richtet sich ein Unternehmen an einen namentlich bekannten Empfängerkreis.

Display Advertising

Advertising bedeutet übersetzt schlicht „Werbung“ oder „Reklame“. Display-Werbung umfasst alle Arten von Online-Werbung, bei der grafische Werbemittel wie Videos, Animationen oder Bilder verwendet werden. Display Ads werden diejenigen Anzeigen und Banner genannt, die im Rahmen der Display-Werbung zum Einsatz kommen.

Diversity Marketing

Diversity heißt zu Deutsch „Vielfalt“, „Verschiedenheit“. Im Diversity Marketing werden ganz bestimmte, bislang noch nicht bearbeitete, Zielgruppen in den Mittelpunkt der Marketingbemühungen gestellt.

Double-opt-in

Gemäß § 7 Abs. 2 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) stellt es für den Verbraucher eine unzumutbare Belästigung dar, wenn er ohne seine vorherige ausdrückliche Einwilligung Werbung per E-Mail oder Telefon erhält. Mittels double-opt-in-Verfahren bestätigt der Verbraucher, dass er mit der Werbekontaktaufnahme einverstanden ist. „Double“ (also „doppelt“) ist das Bestätigungsverfahren deshalb, weil der Nutzer z. B. nach Abgabe seiner E-Mail-Adresse noch einmal eine E-Mail erhält in der er nochmals bestätigen muss, dass er diesen Auftrag tatsächlich erteilt hat.

Draft

Draft bedeutet übersetzt „Entwurf“ und wird häufig im Zusammenhang mit Kreativleistungen verwendet, die sich noch im Entwurfsstadium befinden.

 

Sie sind dran! Welche weiteren Begriffe oder Abkürzungen kennen Sie? Teilen Sie Ihre Erfahrungen!

 

Weitere Begriffe:
A BCD – EFG – H – I – J – KL – MNO – P QSTU – VWXY Z

 

http://www.sinnwert-marketing.de/leistungen/schulung-coaching/


Über den Autor:

Rita LöschkeRita Löschke ist Expertin für strategisches Marketing und Geschäftsführerin der SinnWert Marketing GmbH.

Seit mehr als 17 Jahren ist Marketing ihr Broterwerb und ihre Leidenschaft. Sie trainiert, berät und unterstützt KMU-Marketer und Geschäftsführer in Marketingfragen. www.sinnwert-marketing.de


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